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über Ihren Teppich»

Pflege von Orientteppichen

Pflegen Sie Ihre Orientteppiche regelmässig, aber mit Mass. Sie danken es durch eine längere Lebensdauer und Schönheit. Auch ersparen Sie sich oft kostspielige Reparaturen.

Es ist vor allem der Staub, der sich trotz regelmässigem staubsaugen im Teppich festsetzt, der für den Orientteppich problematisch ist. Über eine längere Zeit kann das Grundgewebe steif werden, Risse können entstehen.

Vermeiden Sie aber, den Teppich beispielsweise aus dem Fenster zu schütteln, da das Grundgewebe brechen kann oder Knoten sich verschieben  und Fransen reissen.

Eine Reinigung ist deshalb alle drei bis fünf Jahre sinnvoll, sie entstaubt den Teppich und pflegt das Natur­material, das nachher in neuem Glanz erstrahlt und wieder fühlbar geschützt ist.

Teppichknoten zählen

Die Zählung erfolgt am sichersten durch das zurückbiegen der Florseite, d.h. bei der Öffnung zwischen den einzelnen Florreihen. Von blossem Auge oder mit der Lupe kann die genaue Knotenzahl festgestellt werden.

Auf der Rückseite wird es schwieriger, denn jeder normale, parallel geschlagene Knoten weist zwei sichtbare Schlingen auf.

Hier gilt: zwei Schlingen ergeben einen Knoten. Bei gestaffelter Knüpfung wird die Zählung zusätzlich erschwert, da nur eine Schlinge zu sehen und die andere im Rücken zu finden ist.

Fazit: Knoten zählt man durch öffnen der Florseite mittels zurückbiegen des Teppichs.

Wie erkennt man reine Seide

Am schnellsten und sichersten durch eine Brennprobe. Ein Florfaden wird herausgelöst und angezündet. Bei normalem Abbrennen, bei dem ein Horngeschmack zu riechen ist (wie verbranntes Haar) handelt es sich um einen Seidenteppich. Brennt der Faden blitzartig und ist ein Holzgeruch mit Asche festzustellen, handelt es sich um Kunstseide.

Seide findet man ausschliesslich bei hochwertigen Orientteppichen. Handgeknüpfte Teppiche mit Kunstseide oder synthetischer Seide gelten unter Kennern als minderwertig. Sie sind billige Imitationen und eigentlich die Arbeitszeit nicht wert, die aufgewendet wurde. Sie scheinen mehr zu sein, als sie sind.

Fachgerechte Wiederherstellung eines
beschädigten Teppichs

Restaurieren oder auch Restauration ist ein Wort französischen Ursprungs. Das Wort „restaurer“ bedeutet soviel wie erneuern oder wiederherstellen. Es bezeichnet das fachlich korrekte und überaus exakte Aufarbeiten von Kunstobjekten jeglicher Art. Bedingung dabei im Gegensatz zu einer Reparatur ist, dass nach erfolgter Restaurierung von dem Schaden nichts mehr zu sehen ist. Dem Objekt darf also selbst bei kritischer Betrachtung keine Wert mindernde Beschädigung mehr anzusehen sein. Bei Teppichen ist es also Voraussetzung dafür, dass möglichst nur Originalmaterialien eingesetzt werden.

Bei der Auswahl von Restauratoren sollte man sehr kritisch vorgehen und am Besten vorher genaue Erkundigungen über das Können des Fachmanns einholen, denn schlecht ausgeführte Restaurierungen können dem Werk mehr schaden als nutzen.

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